Stehend v.l.: Trainer Thomas Weber,
Ralf Rühl, Stefan Wilde, Daniel Bauch, Christoph Jörg, Steffen Holler,
Yanick Ballensiefen, Physiotherapeutin Ingeborg Uhl und Co-Trainer Manuel
Silvestri.
Sitzend v.l.: Betreuer Jürgen Oldendorf, Moritz Kaczmarek, Markus
Wagenknecht, Iteb Bouali, Tobias Pfeifer, Philip Schneller und Björn
Beilstein.
Das
letzte Spiel der Oberligasaison 2011/2012 ging für den TV 88
Reinheim gegen den Tabellenzweiten SG Wallau mit 34:28 verloren.
Aber die Truppe von Trainer Thomas Weber hat sich in diesem Match
gut verkauft, konnte die Wallauer lange „ärgern“.
Los ging es nicht so berauschend, schnell lagen die Gäste mit 1:4
(6. Minute) vorne. Dann aber kamen die Hausherren langsam ins Spiel
, auch wenn die Gäste zur Halbzeit mit 13:18 in Führung lagen.
Die Halbzeitpause tat den Jungs des Tv88 gut, innerhalb der ersten 4
Minuten in Halbzeit zwei stand es 18:18, in der Folge gingen die
Gastgeber sogar mit 3 Toren in Führung (40. Minute, 22:19).
Danach kamen die Gäste wieder heran und zogen beim Stand von 22:23
(44. Minute) wieder vorbei. Durch die individuelle Klasse gelang es
der SG Wallau die Führung ab diesem Zeitpunkt nicht noch einmal
abzugeben und sie verließen mit 34:28 die Platte als Sieger.
Beim mannschaftlich geschlossenen TV 88 war vor allem Steffen
Holler, der sein letztes Spiel in den Farben des TV 88 machte,
glänzend aufgelegt und konnte 7 Tore erzielen. Auch Björn Beilstein
spielte stark und beide Torhüter, Iteb Bouali in Halbzeit eins und
Tobias Pfeifer in den zweiten 30. Minuten waren ein sicherer
Rückhalt für die Reinheimer.
Allerdings ließen gegen Ende die Kräfte nach und Wallau konnte die
Ausgeglichenheit des Kaders ausnutzen.
Auf beiden Seiten waren sehr schöne Spielzüge zu sehen, und die
Gäste zeigten ein ums andere Mal, dass sie zu Recht die Saison als
Zweiter abgeschlossen haben. Und das auch nur, weil wegen
Nichterfüllung des Schiedsrichterkontingentes ein Punkt abgezogen
wurde, sonst wäre die Mannschaft von Trainer Ralf Ludwig der
Aufsteiger in Liga 3 gewesen.
So hat die HSG Nieder-Roden den Aufstieg geschafft, der TV 88
beendete die Saison auf Platz 6, abgestiegen sind Wettenberg,
Dutenhofen, Eitra, Stockstadt und Kassel.
Bevor das Spiel losging, wurden einige Spieler des TVG 88
verabschiedet, die den Verein mit Ablauf der Spielzeit verlassen.
Dies sind neben Steffen Holler und Stefan Wilde, Stefan Kujundzija
und Philipp Schneller.
Mit dem Ende der Saison heißt es erst einmal verschnaufen, die
Wehwehchen auskurieren, Abstand zu gewinnen, um dann im September in
der neuen Saison in der Oberliga Hessen erneut anzugreifen.
Die Mannschaft bedankt sich bis dahin bei den Zuschauern und freut
sich bereits jetzt darauf, ihre Anhänger in der Saison 2012/2013
wieder begrüßen zu dürfen.
Für Reinheim am Ball waren: Iteb Bouali und Tobias Pfeifer (im Tor),
Björn Beilstein (8/5), Steffen Holler (7), Stefan Wilde, Christoph
Jörg und Yanick Ballensiefen (je 3), Daniel Bauch (2), Moritz
Kaczmarek und Nicola Jankovic (je 1), Markus Wagenknecht, Stefan
Kujundzija und Philipp Schneller
7m: TV 88: 7/5 SG Wallau: 4/2
2 Minuten: TV 88: 1 SG Wallau: 4
Abschluss Tabelle - Herren Handball
- Oberliga
Pl.
Mannschaft
Spiele
g
u
v
Tore
Diff
Punkte
1
SG Wallau
26/26
25
0
1
887:669
218
50:2
2
HSG Nieder Roden
26/26
24
1
1
936:664
272
49:3
3
HSG Kahl/Kleinostheim
26/26
17
2
7
773:723
50
36:16
4
TV Gelnhausen
26/26
16
2
8
738:660
78
34:18
5
SG Bruchköbel
26/26
14
1
11
804:804
0
29:23
6
TV Reinheim
26/26
13
0
13
749:762
-13
26:26
7
TuS Holzheim
26/26
11
2
13
860:830
30
24:28
8
TuS Dotzheim
26/26
12
0
14
762:787
-25
24:28
9
TSV Vellmar
26/26
12
0
14
796:830
-34
24:28
10
HSG Wettenberg
26/26
11
1
14
723:762
-39
23:29
11
HSG Dutenh./Münchholzh.II
26/26
11
1
14
794:801
-7
23:29
12
HSG Stockstadt/Mainaschaff
26/26
5
0
21
698:871
-173
10:42
13
HSG Eitra/Oberhaun
26/26
3
1
22
688:858
-170
7:45
14
SVH Kassel
26/26
2
1
23
639:826
-187
5:47
Verabschiedungen 2011/12
Liebe Handballfans, Freunde, Sponsoren,
Gönner und Gäste,
wie in jedem Jahr gibt es in unseren Reihen
auch diesmal wieder Abschiede und leider
sind es nunmehr auch Spieler, die nur eine
Saison in den Reihen des TV 88 Reinheim
gespielt haben. Der Kern der Mannschaft wird
zusammenbleiben und vornehmlich durch eigene
Jugendspieler aus unserer erfolgreichen
A-Jugend ergänzt.
Steffen Holler
Nach drei Jahren beim TV zieht es Steffen
wieder zurück zu seinem Heimatverein, der
HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden, die
nach dieser Saison in die Bezirksliga A
absteigen muss. Durch einen Wechsel des
Arbeitsplatzes, der nun mit mehr
Verantwortung verbunden ist, aber auch
Schichtarbeit erfordert, konnte Steffen seit
Januar nur noch bedingt am Trainingsbetrieb
teilnehmen. Die Vereinbarkeit von
Leistungssport und Beruf stößt an Grenzen.
Daher hat sich Steffen entschieden kürzer zu
treten.
Stefan Wilde
„Lebt denn der alte Dieburger noch“, so
lautet ein umgetextetes und gerne gesungenes
Lied. JA und er hat die letzten Spiele auch
deutlich gezeigt, dass er ein wichtiger
Baustein des Teams sein kann. Dennoch wird
Stefan in der kommenden Saison das Trikot
der TSG Bürgel überstreifen, die seit dem
letzten Wochenende in die Landesliga Süd
aufgestiegen ist und für sie auf Torejagd
gehen. Er trug jetzt insgesamt 5 Jahre das
Trikot des TV.
Philipp Schneller
Aus der Bezirksliga A von der HSG
Erbach/Dorf Erbach zu uns gekommen, hat
Philip in dieser Saison im Training einen
großen Entwicklungsschritt genommen. Mit
Eigenschaften wie Ehrgeiz, Verlässlichkeit,
Spielwitz und viel Engagement war Philipp
ein Vorbild. Dennoch fehlte es an den so
wichtigen Einsatzzeiten im Spiel, auch
bedingt durch den engen Rundenverlauf und
den erst sehr spät erreichten Ligaverbleib
des TV. Daher möchte Philipp nun in
nachvollziehbarer Weise anderswo wieder mehr
Wettkampferfahrung sammeln.
Stefan Kujundzija
Von der TuSpo Obernburg kurz vor dem Beginn
der Hallenrunde beim TV angekommen hat
Stefan zum Rundenbeginn noch
Eingewöhnungszeit benötigt. Danach war er
schnell eine Stütze im Team, sorgte für ein
gepflegtes Angriffsspiel des TV, wurde
jedoch mehrfach im Rundenverlauf durch
verschiedenste Verletzungen zurückgeworfen.
Anhaltende Rückenbeschwerden zwingen ihn nun
zu einer - hoffentlich kurzen – Pause.
Wir wünsche allen oben genannten
gesundheitlich, sportlich und auch privat
alles erdenklich Gute. Sie haben sich stets
in den Dienst des Vereins gestellt und zu
den Erfolgen der Mannschaft beigetragen.
Dafür möchten wir DANKE! sagen.
Und
nach dem Spiel - kommen Sie in unsere Vereinsgaststätte
TV 88
Reinheim II
Niederlage im
letzten Heimspiel der Saison beendet die Hoffnung auf den
Relegationsplatz
TV Reinheim II – HSG Aschaffenburg 08 23:28 (8:10)
Im letzten Heimspiel der Saison 2011/12 wollte der TV Reinheim II
noch einmal seine Heimstärke unter Beweis stellen und gleichzeitig
mit einem Sieg die theoretische Chance auf den Relegationsplatz
wahren. Allerdings erwischte die Mannschaft einen rabenschwarzen Tag
und muss nach der 23:28 Niederlage alle Hoffnungen auf den zweiten
Tabellenplatz begraben.
Dabei fing das Spiel aus Sicht des TV Reinheim II fast optimal an.
Trotz der aggressiven und kompakten Abwehr der Gäste setzte sich der
vermeintliche Favorit erfolgreich durch und ging mit 4:1 in Führung.
Doch die HSG hielt tapfer dagegen und nutzte in der Folge immer
wieder Unkonzentriertheiten auf Seiten der Hausherren aus. Auf
einmal sah sich Reinheim im Hintertreffen und lag mit 6:10 im
Rückstand. Erst kurz vor der Pause erwachte der TV aus seinem
Tiefschlaf und konnte den Rückstand bis zum Halbzeitpfiff auf 8:10
verkürzen.
Spätestens zur Halbzeit war Allen klar, dass es ein hart umkämpftes
Spiel werden würde. Die Gäste wussten auch in der zweiten Hälfte
geschickt die Unsicherheit des TV Reinheim II zu nutzen und setzten
sich nach dem Seitenwechsel auf 11:16 ab. Auch wenn spielerisch an
diesem Tage bei den Hausherren nicht viel zusammenlief, so lässt
sich zumindest der Kampfeswille positiv erwähnen. Die Mannschaft
wehrte sich gegen die drohende Niederlage und konnte erneut auf
17:19 verkürzen. Nur vorne verzweifelte die Mannschaft am stark
aufgelegten Schlussmann der HSG. Nach drei weiteren, allerdings
erfolglosen Angriffen warf dann Aschaffenburg das nächste Tor und
motivierte sich dadurch neu. Beim Stand von 18:24 war die
Vorentscheidung gefallen und auch die offene Abwehr kurz vor
Spielende half nicht mehr, die Niederlage abzuwenden.
Durch diese unglückliche, aber verdiente Niederlage ist der TV
Reinheim II nun aus dem Rennen, was den Kampf um den zweiten
Tabellenplatz angeht. Im letzten Saisonspiel am kommenden Samstag
gilt es nun die – trotz allem erfolgreiche – Saison zu Ende zu
bringen. Im Derby gegen den TSV Habitzheim II ist ein Sieg Pflicht,
um zumindest den vierten Tabellenplatz zu sichern.
Für Reinheim spielten: Ralf Loschek und Matthias Stühlinger im Tor,
Peter Keil 5, Manuel Silvestri 4/2, Jonas Diehl 4/2, Andreas Reiser
3, Christoph Frieß 2, Lucas Weiß 1, Florian Roßmann 1, Tristan
Rettig 1, Stephen Strunz 1, Matthias Esser 1 sowie Kai Stuckert und
Patrick Eidmann.
Im
Bild der neue Kader, hinten v.l.: Erster Stadtrat von Reinheim Hans
Heckel, Cornelia Stuckert, Trainer Rudi Frank, Jasmin Blanke, Nasrin
Nezami, Samantha Reetz, Johanna Schuchmann, Alannah Lesch und
Stefanie Schnitzer von der Entega Herr Benz. Vorne v.l.: Simone
Wagner, Laura Maceda-Vázquez, Lisa Palmy, Selin Seibert, Leonie
Gaydoul und Lisa Schneider.
Erfolg
mit Spielern aus vier Vereinen
Jugendarbeit: Das Konzept „K 4“ der JSG Gersprenztal geht auf –
Weibliche A-Jugend wird Hessenmeister im Handball
Grund
zur Freude hatte die weibliche A-Jugend der Jugendspielgemeinschaft
Gersprenztal. Sie wurde Hessenmeister und erhielt zur Belohnung neue
Trikots. Ein Erfolg des „K 4“-Konzepts, bei dem der TV Reinheim, der
TSV Modau, die TSG Groß-Bieberau und der TV Wersau in der
Jugendarbeit kooperieren.
Foto: Karl-Heinz
Bärtl
Wie
kann hochklassiger Handball in der Region überleben? Mit dieser
Frage sahen sich schon vor einigen Jahren die Verantwortlichen in
den Vereinen im südlichen Landkreis konfrontiert. Sowohl beim TV 88
Reinheim als auch bei der TSG Groß-Bieberau, dem TSV Modau und dem
TV Wersau im benachbarten Odenwaldkreis führten die Gedanken in die
gleiche Richtung: Jugendarbeit verstärken und auf den eigenen
Nachwuchs setzen, hieß das Konzept. Am Ende der Überlegungen stand
zunächst die Gründung der Jugendspielgemeinschaft Gersprenztal,
danach die Kooperation „K 4“.
„Wir haben damals keineswegs aus der Not heraus gehandelt, sondern
unseren Blick auf die Zukunft gerichtet“, sagt der Reinheimer
Handball-Abteilungsleiter Thomas Schuchmann, der sich im Verbund der
vier Vereine besonders um die weibliche Jugend kümmert. „Unser Ziel
war es, die Talente aus den beteiligten Vereinen zusammenzufassen“.
Dies ist inzwischen eindrucksvoll gelungen.
Durch diese Zusammenfassung können in den meisten Altersklassen zwei
Mannschaften in die Punktrunden geschickt werden. Das Training kann
auf die unterschiedlichen Leistungsstärken der Kinder und
Jugendlichen abgestellt werden, um Unter- oder Überforderungen zu
vermeiden. „Das trägt ganz wesentlich dazu bei, bei den jungen
Spielern den Spaß am Handballspiel zu erhalten“, sagt Schuchmann.
Dass dies gelingt, zeigen die aktuellen Zahlen. Gegenwärtig betreut
die Jugendspielgemeinschaft Gersprenztal rund 200 Kinder und
Jugendliche. Davon sind gut die Hälfte Mädchen, was mit Blick auf
die Frauenmannschaften besonders erfreulich ist. Trainiert wird fast
wie bei den Profis. Dreimal in der Woche kommen die A-Jugendlichen
zu den Übungsstunden in die Hallen, den gleichen Trainingsaufwand
betreiben die ersten Mannschaften von B- und C- Jugend.
Qualifizierte Trainer, fast durchweg nur lizenzierte Übungsleiter
garantieren dafür, dass immer nach den neuesten sportlichen
Erkenntnissen trainiert werde, so Schuchmann.
„Die Qualität unseres Übungsbetriebs und die Talentförderung
entspricht weitgehend der in den Leistungszentrum, etwa in Auerbach
oder Groß-Wallstadt“, sagt der Reinheimer Abteilungsleiter nicht
ohne Stolz auf das Erreichte.
Die sportlichen Erfolge bleiben bei diesem Aufwand natürlich auch
nicht aus. So konnten fünf Jugendmannschaften der JSG Gersprenztal
in der zurückliegenden Saison in ihren Klassen die Meistertitel
holen. Das Sahnehäubchen setzte die weibliche A-Jugend auf diese
Erfolgsserie mit dem Gewinn der Hessenmeisterschaft auf.
Dass sich die Erfolge der Jugendarbeit aber nicht in den
Titelgewinnen bei Mädchen und Jungen erschöpft, sondern sich auch
auf die aktiven Mannschaften niederschlägt, wird ebenfalls an der
Bilanz der zurückliegenden Saison deutlich. Der TV Wersau holte sich
bei den Männern und den Frauen den Klassentitel und auch die aus den
restlichen drei Vereinen bestehende Frauenspielgemeinschaft wurde in
ihrer Klasse Meister.
„Dies ist dem Konzept K 4 zu verdanken, mit dem die vier in der
Jugendspielgemeinschaft verbundenen Vereine auch einen losen
Zusammenschluss bei der Integration der Jugendspieler in die
Aktiven-Mannschaften eingegangen sind“, sagt Thomas Schuchmann.
Innerhalb der vier Vereine werde in den verschiedensten Klassen – in
der vergangenen Saison noch bis in die Zweite Bundesliga – gespielt.
Durch K 4 sei es möglich, dass sich Vereinsverantwortliche, Trainer
und Jugendliche gemeinsam darüber einigen könnten, in welchem Team
für den einzelnen jungen Spieler das richtige Betätigungsfeld für
die nächsten Jahre zu finden sei. Dies sei Jugendförderung im besten
Sinn und sichere den beteiligten Vereinen den benötigten Nachwuchs.
Nachwuchs gesucht
Kinder Handball
Training
Wasserschaden in der DKSS.
Wir
trainieren jetzt in der Großsporthalle in Groß-Bieberau.
Für alle Kinder ab Jahrgang 2003-2006
Immer Dienstags von 17.00-18.15 in der Großsporthalle in
Groß-Bieberau.
Informationen zu K4 bitte auf das Logo klicken
Jugendmannschaften der JSG Gersprenztal
stellen sich vor
Die Jugendabteilung JSG Gersprenztal hat jetzt
eine eigene Homepage. Näheres finden Sie unter folgendem Link
Bilder von den Spielen der Herren,
sowie von Jugendspielen der JSG Gersprenztal
finden Sie